Phytotherapie

Bis heute stammen eine Vielzahl moderner Arzneien direkt oder in abgewandelter Form von Pflanzen ab. Eins der bekanntesten Beispiele ist das Schmerzmittel Asprin bzw. ASS, dessen Wirkstoff Acetylsalicylsäure auf die Weidenrinde (Salicis cortex) zurückgeht.

Heilpflanzen vereinen eine Vielzahl verschiedener Wirkstoffe in sich. Besonders die sekundären Pflanzeninhaltsstoffe wie ätherische Öle, Alkaloide, Bitterstoffe, Cumarine, Flavonoide, Gerbstoffe, Glykoside, Saponine und Schleimstoffe sind für den menschlichen Körper wertvoll und werden in der Pflanzenheilkunde verwendet.

Zum Einsatz kommen frische oder getrocknete ganze Pflanzen oder Pflanzenteile in unterschiedlicher Darreichung. Da aufgrund der Komplexität ihrer Zusammensetzung bis heute noch lange nicht alle Heilpflanzen wissenschaftliche untersucht werden konnten, werden einige Phytotherapeutika aufgrund der Erfahrungsheilkunde eingesetzt, die sie sich über Jahrhunderte in den Praxen bewährt haben.

Die Faszination von Heilpflanzen habe ich von Kindheit an. Anhand Ihrer Anamnese stelle ich ein individuelles Behandlungskonzept aus der Pflanzenheilkunde für Sie auf. Dies beinhaltet meist eine Kräutermischung die in einer vierwöchigen Teekur eingenommen wird. Die Phytotherapie bildet eine Hauptsäule in meiner Praxis und eignet sich gut in der Anwendung von schon sehr kleinen Kindern.

Ernährungstherapie

Eine gesunde Ernährung ist nicht nur wichtig um gesund zu bleiben, sondern auch um gesund zu werden.

In der Ernährungstherapie wird versucht anhand einer Nahrungsumstellung Krankheiten positiv zu beeinflussen. Dies ist besonders bei stoffwechselbedingten Erkrankungen, Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und des Nervensystems oder Krankheiten infolge Ernährungsfehler indiziert. Besondere Erfahrung habe ich mit der klassischen ketogenen Diät (KD), der modifizierten Atkinsdät (MAD) und der Low-Glycemic-Index Methode (LOGI).

Darüber hinaus biete ich Hausbesuche an um die Familie bei der Auswahl der geeigneten Lebensmittel und deren Einsatz zu schulen. Ich kontrolliere Ihren Kühlschrank, gebe Einkaufs- oder Kochtraining und halte Vorträge. Preise auf Anfrage.

Reiki

Reiki ist mehr als nur Handauflegen. Der Reiki-Gebende nimmt „die universelle Lebensenergie“ (Reiki) auf und leitet sie mit seinen Händen beim Reiki-Empfänger dorthin, wo dieser sie gerade benötigt. Der Behandelte spürt in der Regel eine tiefe Entspannung. Es kann hierbei zu verschiedenen Körperempfindungen kommen wie z.B. Wärme, Kribbeln, ein „Schwebegefühl“ oder auch Einschlafen. Abhängig von der zugrunde liegenden Erkrankung dauert die Behandlung bis zu einer Stunde. Es wird empfohlen Reiki zu Beginn der Behandlung ein- bis zweimal in der Woche anzuwenden. Aber auch eine einmalige Behandlung kann schon nachhaltige Veränderungen im Körper auslösen.

Da Reiki eine sehr einfache Methode ist, kann sie nach Anleitung auch in Selbstbehandlung zur Entspannung oder begleitend bei chronischen Krankheiten angewendet. Gute Erfolge habe ich bei der Behandlung von Müttern mit unruhigen Kindern und deren Kinder selbst erfahren.

Empfohlen wird Reiki zur Verbesserung und Unterstützung folgender Zustände:

  • anregen von Selbstheilungskräften
  • akute und chronische Körpersymptome können sich verbessern
  • Lösung von energetischen und körperlichen Blockaden
  • mentale und emotionale Klärung
  • Nähren der Lebensenergie
  • tiefe Entspannung

Ohrakupunktur

Anders als in der traditionellen chinesischen Akupunktur, die mit Meridiansystemen arbeitet hat der französische Arzt Nogier (1908-1996) reflektorische Beziehungen und korrespondierende Wechselwirkungen zwischen bestimmten Punkten auf dem Ohr und dem Körper erkannt. In der Ohrmuschel sind die Reflexzonen der Körperorgane so angeordnet, dass sie das Bild eines auf dem Kopf stehenden Embryos ergeben. Da das Ohr embionalgeschichtlich aus einer Ausstülpung des Gehirns entsteht, wird davon ausgegangen, dass eine Nadel im Ohr direkten Einfluss auf das Gehirn hat.

Alle Gefühle des Körpers, die Verarbeitung von Schmerzen und die Funktion des Immunsystems werden im Gehirn verarbeitet und gesteuert. Daher können über das Ohr sowohl Informationen des Gehirns „eingesehen“ werden, als auch über das Ohr beeinflusst werden.

Im Rahmen der Diagnose werden verschiedene Punkte auf dem Ohr stimuliert. Tritt dabei Druckschmerzhaftigkeit auf weist dies auf eine Schwächung oder Erkrankung des korrespondierenden Organsystems hin und kann so gezielt behandelt werden.

Pro Behandlung werden ca. 1 – 4 Nadeln für ca. 20 bis 30 Minuten gesetzt. Es können auch Dauernadeln gesetzt werden, die mehrere Tage im Ohr verbleiben. Bei Kindern können Druckpflaster mit Samenkörnern, die ohne jede Verletzung der Haut auskommen, verwendet werden. Es werden je nach Diagnose mehrere Sitzungen empfohlen.

Ohrakupunktur kann eine positive Wirkung bei folgenden Indikationen aufweisen:

  • Schmerztherapie
  • Atemwegserkrankungen
  • Allergische Erkrankungen
  • Suchterkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Hormonelle Erkrankungen
  • Vegetative Erkrankungen